Zahnärztin Dr. Heike Strobel - Berlin Adlershof

Zahnärztin
Dr. Heike Strobel
Albert-Einstein-Str. 2
12489 Berlin

Telefon: (030) 63 92 24 05
Fax: (030) 63 92 23 88
E-Mail: info@dr-heike-strobel.de

Die Zahnarztpraxis Dr. Heike Strobel befindet sich im 2. OG des Gesundheitszentrums.

Es stehen Ihnen in unmittelbarer Umgebung des Gesundheitszentrums kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
In der Nähe (2 Min. Fußweg) gibt es zusätzlich ein öffentlich nutzbares Parkhaus.


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Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung
An Wochenenden und Feiertagen nutzen Sie bitte den kassenzahnärztlichen Notdienst:
Tel. 030 89004 333 oder www.kzv-berlin.de

News

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Zahnfehlstellungen und Zahnfleischerkrankungen?

Mit Hilfe des Datenmaterials der Gesundheitsstudie „Study of Health in Pomerania“ (SHIP) konnten Wissenschaftler des Zentrums für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde der Universitätsmedizin Greifswald den seit langem vermuteten Zusammenhang zwischen Zahn- bzw. Kieferfehlstellungen und dem Auftreten von Parodontalerkrankungen wie Zahnfleischrückgang und vertiefte Zahnfleischtaschen detaillierter untersuchen.

Hierfür wurden zahnmedizinische und soziodemographische Daten von 1.202 Probanden im Alter von 20 bis 39 Jahren in die Analysen einbezogen. Die Studienergebnisse wurden jetzt im renommierten englischen „Journal of clinical periodontology”* veröffentlicht.
Bei der Parodontitis handelt es sich um eine durch bakteriellen Zahnbelag verursachte Entzündung des Zahnfleisches, die im weiteren Verlauf zur Zerstörung des Zahnhalteapparates und zum Zahnverlust führt. Mehr als jeder zweite Erwachsene in Deutschland leidet unter der „Volkskrankheit“ Parodontitis, die nachweislich auch weiterführende gesundheitliche Auswirkungen zur Folge haben kann.

„Die komplexe Datenauswertung aus der Greifswalder Gesundheitsstudie SHIP für jeden einzelnen Zahn ist in dieser Form einmalig“, betonte Prof. Dr. Olaf Bernhardt von der Greifswalder Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Endodontologie. „Sie wurde auf Zahn-, Kiefer- und Probandenebene vorgenommen und vermittelt so einen direkten Zusammenhang des Zahnfleischzustandes im Kontext mit der jeweiligen Fehlstellung eines Zahnes. Bisherige Publikationen haben lediglich die allgemeinen Erkrankungsgrade erfasst oder die Zahn- und Kieferebene ignoriert.

Teilentwarnung bei Zahnengstand Die Untersuchungen haben ergeben, dass vor allem eine Rückverlagerung des Unterkiefers, ein tiefer Biss und eine vergrößerte Frontzahnstufe (Vorbiss) hauptsächlich mit einem Zahnfleischrückgang verbunden waren. Der ursprüngliche Verdacht, dass Zahnengstand durch verstärkte Plaqueablagerungen zu Zahnfleischentzündungen und damit zu vertieften Zahnfleischtaschen führt, bestätigte sich dagegen nur teilweise. Nur hochgradiger Engstand der Frontzähne war mit vertieften Zahnfleischtaschen verbunden. Ansonsten war ein erhöhtes Risiko für vertiefte Zahnfleischtaschen insbesondere dann zu verzeichnen, wenn die Zahnfehlstellung potenziell zu einer direkten traumatischen Schädigung des Zahnes oder des betreffenden Zahnfleischbereiches führen kann, wie es im Frontzahnbereich bei Kreuzbiss und tiefem Biss mit Zahnfleischkontakt der Fall war.

„Die Forschungsergebnisse zeigen einerseits, dass die Datenlage zu kieferorthopädischen Behandlungen vertieft werden muss, weil bisherige Studien sich in unzureichender Weise entweder auf die Patienten- oder Zahnebene beschränkten. Die Risikofaktoren für Parodontalerkrankungen sind sehr vielschichtig.“ Jüngst wurde in einem vom Bundesgesundheitsministerium beauftragten IGES-Gutachten, das heftige kontroverse Diskussionen ausgelöst hat, der patientenrelevante Nutzen kieferorthopädischer Leistungen zum Teil angezweifelt.
„Andererseits kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass Zahnfehlstellungen moderate bis große Effekte auf den Zahnhalteapparat aufweisen“, fasste Bernhardt die Ergebnisse zusammen. „Der gesamte Effekt der Zahnfehlstellungen auf das Zahnfleisch könnte durchaus die Hälfte des Effekts durch das Rauchen ausmachen, wie die Ergebnisse dieser bevölkerungsrepräsentativen Studie nahelegen.“ Regelmäßiger Tabakkonsum gilt als schwerwiegendster Risikofaktor für die Entstehung der Parodontitis. Der Greifswalder Zahnmediziner und Wissenschaftler kündigte an, die bisherigen Studien fortzusetzen.

*Journal of clinical periodontology
New Insights in the Link Between Malocclusion and Periodontal Disease. J Clin Periodontol (2019)
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30636328; doi:10.1111/jcpe.13062.

21.02.2019 DGA | Quelle: Universität Greifswald (idw)

proDente auf der IDS 2019

„3D ist in. Als Kontrast zu diesem Trend verbinden wir bei unserer diesjährigen Aktion am Messestand den Charme eines historischen Bohrers mit der digitalen Welt“, schmunzelt Dirk Kropp, proDente Geschäftsführer. „Wer mit unserem Retro-Handbohrer einen Zahn präpariert, kann ein Foto von der Aktion in die sozialen Medien hochladen und an unserem Gewinnspiel teilnehmen.“ Den Bohrer stellt das Dentalhistorische Museum aus Zschadraß zur Verfügung. Zu gewinnen bei der Selfie-Aktion gibt es ein iPad Pro.
Neue Kurzfilmreihe mit der Hochschule Macromedia

proDente erweitert den kostenfreien Film-Service mit einer Kurzfilm-Reihe rund um Zahnmedizin und Zahntechnik. Sie wurde in Kooperation mit der Hochschule Macromedia in Köln umgesetzt. proDente stellt diese Filmreihe erstmals auf der IDS vor. Zahnärzte und Zahntechniker, die Mitglied einer Innung des VDZI sind, können die Filme mit entsprechendem Copyrightverweis für ihre eigene Arbeit nutzen.
Preisverleihungen proDente und unterstützende Verbände

Bereits zum 14. Mal vergibt proDente den Journalistenpreis „Abdruck“. Er zeichnet Journalistinnen und Journalisten für ihr besonderes Engagement im Bereich Zahntechnik und Zahnmedizin aus. Die Preisverleihung findet im Rahmen der IDS am Dienstag, den 12. März 2019 (12.00 Uhr im Nördlichen Sitzungszimmer im Congress-Centrum Ost), statt.

Auch der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI), der proDente zusammen mit drei anderen Verbänden finanziert, verleiht anlässlich der IDS einen Preis. Der nach Alfred Gysi benannte Nachwuchspreis des VDZI wird am Donnerstag, den 14. März 2019 (14.30 Uhr im Europasaal im Congress-Centrum Ost) übergeben. Beim Wettbewerb der Auszubildenden des Zahntechniker-Handwerks werden Arbeiten aus dem 2., 3. und 4. Lehrjahr prämiert.     

Alle Interessierten sind zu beiden Preisverleihungen herzlich eingeladen!

19.02.2019 DGA | Quelle: proDente e.V.

Probieren vor dem Studieren: Schnupperstudium Zahnmedizin bietet Einblicke in spätere Praxis

Die meisten Menschen kennen den Beruf des Zahnarztes oder der Zahnärztin nur aus der Patientenperspektive. Doch reicht das eigene manuelle Geschick wirklich aus, um mit dem Bohrer und Absauger in der engen Mundhöhle präzise zu arbeiten? Wie fühlt es sich auf der anderen Seite des Bohrers an? Entspricht ein zahnmedizinisches Studium tatsächlich den eigenen Vorstellungen? Das Schnupperstudium hilft, diese Fragen zu klären.

50 Studieninteressierte aus ganz Deutschland haben zwei Tage lang die Möglichkeit, an Lehrveranstaltungen teilzunehmen und sich in praktischen Übungseinheiten auszuprobieren. Sie bekommen Einblicke in die speziellen Angebote der Universität, wie zum Beispiel in das interdisziplinäre Studium fundamentale. Darüber hinaus können sich die Teilnehmer mit Professoren und Oberärzten der Zahnklinik und der Forschungslabore austauschen. Engagierte Zahnmedizinstudierende aus verschiedenen Semestern betreuen das Schnupperstudium und stehen mit Rat und Tat zur Seite, um alle Fragen der Teilnehmer zu beantworten.

Der Höhepunkt des zweitägigen Studiums auf Probe ist die mehrstündige Praxisübung am Phantomkopf. Die Teilnehmer probieren ihre Fingerfertigkeit aus, um zu bohren, füllen und zu präparieren. Für diesen Selbsttest steht den Schnupperstudierenden das Übungsmodell mit Gebiss als geduldiger und schmerzfreier Testpatient zur Verfügung.

„Das ist schon ein straffes Programm, doch wenn man sich darauf einlässt, kann man herausfinden, wie ein Studium hier ablaufen würde.“ Elias Hashimi, 21, hat vergangenes Semester am Schnupperstudium teilgenommen und ein sehr offenes, familiäres Klima erlebt, das viele Freiheiten ermöglicht. „Die Professoren, mit denen ich ins Gespräch kam, waren sehr offen und hilfsbereit. Der Mensch steht an erster Stelle.“

50 begehrte Teilnehmerplätze vergibt die Universität Witten/Herdecke in einem Auswahlverfahren an alle interessierten Schüler und Quereinsteiger. Zehn Plätze werden für Bildungspioniere als Stipendien zur Verfügung stehen. „Bildungspioniere sind für uns Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren“, erläutert Prof. Dr. Stefan Zimmer, Leiter des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. „Damit möchten wir die gewünschte Heterogenität bei der Schnupperveranstaltung und auch später im Studium sicherstellen.“.

Die Kosten (inkl. Verpflegung, Unterbringung und Materialkosten) betragen 475 Euro.

Interessierte können sich bis zum 28. Februar 2019 auf der Webseite unter www.uni-wh.de/schnupperstudium für die Teilnahme am Schnupperstudium Zahnmedizin bewerben.

14.02.2019 DGA | Quelle: Universität Witten/Herdecke (idw)

Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nicht ohne Nutzenbewertung

Anlässlich des jüngsten Vorstoßes des Bundesministers für Gesundheit mahnt der Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Wolfgang Eßer, Maßstäbe der Methodenbewertung nicht grundsätzlich aufzuweichen und vielmehr die Kompetenz für die Bewertung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in den Händen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu belassen.

Der Minister hatte am 10. Januar vorgeschlagen, das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zu ermächtigen, durch Rechtsverordnung Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in die Versorgung aufzunehmen - und zwar unabhängig davon, ob sich der G-BA bereits mit der betreffenden Methode befasst hat. Auslöser sind die Beratungen über die Liposuktion bei Lipödemen, deren Nutzen der G-BA als noch nicht belegt ansieht und daher eine Erprobungsstudie auf den Weg gebracht hat.

„Wir erachten es als außerordentlich unglücklich, dass ausgehend von einem Einzelfall grundlegende Prinzipien der Selbstverwaltung und der evidenzbasierten Medizin aufgeweicht werden sollen“, sagte Eßer. Mit der Verlagerung der Kompetenz zur Festlegung neuer Leistungen auf das BMG, ohne dass das Ministerium Evidenzgrundlagen und das Wirtschaftlichkeitsgebot beachten muss, würden grundlegende Prinzipien des Leistungsrechts ausgehebelt und damit das Solidarprinzip in der gesetzlichen Krankenversicherung gefährdet. „Auch ist der Vorstoß nicht geeignet, eine Debatte über Strukturen und Legitimation des G-BA zu führen. Kritik an langen Beratungsdauern und an Inhalten der Entscheidung des G-BA kann legitim sein.  Jedoch sollte deshalb nicht gleich das gesamte System in Frage gestellt werden.“



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